Walter Ernsting

IN MEMORIAM

Walter Ernsting

(Clark Darlton)


* 13.06.1920   † 15.01.2005



Hallo Freunde und Fans von Walter Ernsting,

danke für Eure Anteilnahme. Es ist nicht leicht, den Tatsachen ins Auge zu sehen.
Wenn Einer von Euch die Kraft hat, seitens der Fans ein paar Worte an Walter zu richten, dann würde er sich sicher freuen.
Ich selber bin immer noch sprachlos, denn erst wenn man vor den vollendeten Tatsachen steht, wird einem die Endgültigkeit bewusst. Mein Vater war für mich immer eine "moralische" Instanz, jemand an dem ich mir immer ein Beispiel nehmen konnte.
In den letzten Jahren wollte er wieder irgendwie aktiver am Geschehen teilnehmen, vielleicht dachte er sogar daran, wieder was zu schreiben, aber dies ging natürlich nicht. So freute er sich über Nachdrucke und über die Möglichkeit, seine Romane im Internet zu lesen. Dies war für Ihn immer auch ein Gefühl, doch noch etwas für Euch tun zu können. Die Besuche der Fanclubs aus Wien und München waren für Walter doch auch die highlights und ich sah ein Lächeln in seinem Gesicht, wenn wir auf dieses Thema zu sprechen kamen.
Ich denke noch gerne an die Zeit zurück, als ich dieses Verhältnis Walter- Fans kennen gelernt habe. Das war der Con in Saarbrücken. Ich habe damals mit meiner "neuen Videokamera" gefilmt, ich muss das mal auf DVD bringen und vielleicht schauen wir uns das mal gemeinsam an.
Diese Worte sind an alle Fans von Walter gerichtet und bitte leitet Sie weiter, es ist mir einfach ein Bedürfnis mich bei Euch persönlich für Eure Treue und Anteilnahme zu bedanken.

Lieber Vater, wir hoffen alle du bist jetzt so frei wie Ernst Ellert und kannst den Kosmos erforschen!!

In großer Verbundenheit

Robert

Kondolenzbuch Clark Darlton
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Wilfried H. Baumann Wilfried.H.Baumann@web.de 21.01.2005 | 19:21
Seit 1964 regelmäßiger Leser, höre ich mit Betroffenheit vom Tode Walter Ernstings.

In stiller Trauer eingedenk des Verlustes eines geschätzten Menschen fühle ich mit der Familie, allen Verwandten und Freunden des Verstorbenen...

Sascha Hallaschka 21.01.2005 | 18:59
Ich möchte der Familie und den Freunden Walter Ernstings sowie dem gesamten PERRY-RHODAN-Team mein Beileid dazu aussprechen.

Im März 1987 kaufte und las ich meinen ersten PR-Roman. Es handelte sich dabei um Heft Nr. 1334, "Der Zweck heiligt die Mittel", und der Autor war niemand Geringeres als Clark Darlton. Ich glaube nicht, daß ich den Roman und seinen inhaltlichen Hintergrund damals vollständig verstanden habe, aber mein Interesse an der Serie war geweckt, und seither lese ich (mit Pausen) PR. Walter Ernsting war also nicht nur der Mitbegründer der größten Science-Fiction-Serie der Welt, sondern er war auch derjenige Autor, der mich ins Perryversum eingeführt hat.

In meinen Augen zeichneten sich die Romane Walter Ernstings immer durch eine besondere Menschlichkeit aus. Dies ist, denke ich, auch ablesbar an derjenigen literarischen Figur, die wohl für immer mit ihm assoziiert werden wird (egal, wie sehr Karl-Herbert Scheer auch an ihrer Konzeption mitgewirkt haben mag), nämlich Gucky. Denn obwohl dieser kein Mensch ist, war und ist er doch menschlicher als viele Terraner (auch der realen Welt), und ich möchte sagen, daß in dieser Figur wie in keiner anderen Humanismus und Humor vereinigt sind - eine Mischung, die ich auch für Guckys geistigen Vater insgesamt für repräsentativ halte.

Es mag wie ein Klischee klingen, aber es ist die Wahrheit: Walter Ernsting ist leider tot, aber sein literarisches Vermächtnis, die PERRY-RHODAN-Serie, lebt weiter!

Willi Wolf Wolf1945trier@Aol.com 21.01.2005 | 18:21
Die Romane von Walter Ernsting sind mit ein Grund, warum ich seit den 50er Jahren nicht mehr von Science-Fiction losgekommen bin.

Ad Astra, Walter

Willi Wolf

Penzenstadler Ludwig webmaster@ensmannsreut.de http://www.ludwig-penzenstadler.de 21.01.2005 | 18:13
Die Welt des Science Fiction hat jemanden verloren, der nicht mehr zu ersetzen ist.

Mein aufrichtiges Beileid!

Paul Neumann 21.01.2005 | 17:56
Mein Beileid an seine Familie, Freunde, Verwandte und Bekannte und nicht zuletzt an uns alle, seine Fan-Gemeinde.

Der Verlust ist für alle tragisch, doch wird er in unseren Herzen weiterleben.

Ad Astra Walter

Holger Jahn jahn@uke.uni-hamburg.de 21.01.2005 | 17:28
Herr Ernsting ist in meinem Leben wichtig, seit ich 5 oder 6 Jahre alt war. Er schuf mit Perry Rhodan Woche für Woche Gründe, warum ich unbedingt selber lesen lernen wollte. Über die Jahre hat er mich sicher auch in meinem Charakter beeinflußt und ich bin dafür dankbar. Gegen Rassismus, Nationalismus und vielerlei andere Engstirnigkeiten und Ideologien können seine Schriften Immunität verleihen. Ein Trost ist mir, dass er durch seine Geschichten und in seinen Geschöpfen weiter lebendig bleiben wird. Einge seiner Geschöpfe sind ja ohnehin unsterblich.

Kai-Uwe Eckert kai-uwe.eckert@grundyufa.de 21.01.2005 | 17:12
Ich war zwölf oder dreizehn Jahre alt, als ich - als Fahrschüler - jeden Morgen mit dem Bus zum Gymnasium in Wolfenbüttel in Niedersachsen fuhr und im Bahnhofskiosk das erste Mal auf Perry Rhodan stieß. Es lief gerade in 2. Auflage der Meister der Insel-Zyklus. Ich war sofort gefesselt und die Romane von Clark Darlton gefielen mir immer mit am besten. Ich las dann mehrere Jahre alle erhältlichen Auflagen gleichzeitig, bevor ich aus der Serie ausstieg und mit Heft 1800 wieder einstieg. Clark Darlton ist bis heute einer meiner Lieblings-Autoren der Serie - nicht nur wegen Gucky. Ich ziehe meinen Hut vor der schrifstellerischen Lebensleistung von Herrn Ernsting. Er hat mir viele spannende und sehr unterhaltsame Lese-Stunden ermöglicht. Meine aufrichtige Anteilnahme gilt seiner ganzen Familie.

Helmut 21.01.2005 | 16:52
da ich mit Perry aufgewachsen bin, möchte ich ihn fast als den Vater meiner Phantasie bezeichnen.

Allen Angehörigen mein Beileid.

Udo Preikschat 21.01.2005 | 16:22
Danke für die geniale Idee und Umsetzung von Perry, CLARK DALTON ! Ein Fan der ersten Stunde. Du hast einen grossen Teil meiner Weltsicht mitgepägt.Es war die erste ´Erwachsenenliteratur`, die ich im zarten Alter von sieben Jahren mit Heft 1 in die Hände bekam. Danke und lass es dir gut gehen , wo immer du jetzt auch bist.

Werner Eisenmenger w_eisenmenger@hotmail.com 21.01.2005 | 15:22
Hallo,

auch von meiner Seite herzliches Beileid. Ich habe PR mit dem erscheinen des ersten Buches kennengelernt und dann ca. bis Nr. 1200 gelesen. Walter Ernsting war einer derjenigen Autoren, die mein Weltbild mitgeformt haben. Dafür vielen Dank und Friede seiner Seele.

LG,
Werner

Seleandor 21.01.2005 | 15:21
Viel Vergnügen und Spannung, aber immer mit einem Augenzwinkern, hat mir Walter Ernsting mit seinem Wekt beschert.
Diese Eigenschaft und seine Faszination mit dem "Abenteuer Wissenschaft" haben auch mich in meiner Jugend stark beeinflusst.

Ich möchte hiermit versuchen seiner Familie mein tiefes Mitgefühl auszusprechen.

Vielen Dank!

Seleandor

Norbert Sitarz Norbert.Sitarz@t-online.de 21.01.2005 | 15:07
Ohne Ihn wäre ich nie zur Science Fiction und zur Naturwissenschaft gekommen. Seine Sicht der Dinge hat mein Leben die letzten 40 Jahre beeinflußt.

Dr. Norbert Schultze DrNorbertSchultze@gmx.de 21.01.2005 | 14:39
Danke. Durch die Schaffung des Rhodan-Universums sind der Nachwelt wertvolle Geschenke hinterlassen worden...

Gerd Reinhardt Gerd.reinhardt@seb.de 21.01.2005 | 14:06
Einer, der wirklich mein Leben von frühester Jugend beeinflußt hat, ist nicht mehr ....

Uwe Schnabel u.s.schnabel@t-online 21.01.2005 | 13:40
Der "Pate" der SF-Literatur ist von uns gegangen...
Anfang der 80er Jahre, hatte ich Vergnügen Walter zu einem Beitrag für die Dan Shocker-Festschrift 1 überreden zu können. "Sein Treppenhorror" war so geschrieben, daß man das Gefühl hatte dabei zu sein.
Persönlich gesehen haben wir uns auf diversen Cons: Nürnberg, Karlsruhe usw. In Erinnerung bleibt mir vorallen Amsterdam, wo W. K. Giesa, Rolf Michael, Hans Klipp und ich das Vergnügen einen gemütlichen Abend (Nacht) mit ihm verbringen zu dürfen.
Schade das er von uns gegangen ist, aber mit einen Alter von 84 Jahren hat er ein langes und erlebnisreiche Leben genoßen.

Uwe Schnabel

Herbert Esche hesche@flowserve.com 21.01.2005 | 12:45
Walters (oder auch Clarks) "Die Erde stirbt" PR'49 war mein allererste SF-Roman den ich als 11jähriger im Sommer 1961 las, seitdem hat mich die SF (und vor allem Perry Rhodan) nicht mehr losgelasssen.
Walters Romane haben mich durch all die Jahre begleitet, und ich lese sie immer wieder gerne. Er hat der ganzen SF-Gemeinde viel gebracht, und ich (wir) werden ihn vermissen.
Walter, when you meet Johnny B, have a drink on all of us!

Walter Schwarz walter-schwarz-@t-online.de 21.01.2005 | 12:29
mit bedauern habe ich heute von miriam hofheinz erfahren das walter verstorben ist. der famitie bekunde ich meine aufrichtige anteilnahme.
war er doch derjenige der mich neben jonny bruck am meisten fasziniert hat.
ich hätte ihm so gewünscht das er wanderer gefunden hätte, aber ich weis, auch ohne einen zellaktivator wird er bei allen seinen fans unsterblich bleiben.

Mark Ewald ewaldmark@hotmail.com 21.01.2005 | 11:56
Lieber Walter, danke für die vielen entspannenden Stunden, die ich mit deinen Romanen verbringen durfte.
R.I.P
Mark

Mathias Blietschau mathias_blietschau@web.de http://www.blietschau.de 21.01.2005 | 11:36
Lieber Walter

Vielen Dank für die fantastischen Geschichten, die Du uns geschenkt hast. Mögest Du nun zwischen den Sternen sein, die Du uns durch Deine Romanfigur so Nahe gebracht hast. An die Familie meine aufrichtige Teilnahme.

Mathias

Hedwig Kriese 21.01.2005 | 11:32
Gucky war einer meiner ersten Kontakte zur Perry Rhodan Welt und ich liebe auch heute noch diesen frechen und tapferen Mausbieber. Mit Perry bin ich aufgewachsen. Besonders die Silberbände haben es mir angetan. Am Samstag sagte mein Mann zu mir: Der Erfinder von Perry Rhodan ist tot. Ich kam erst nicht drauf daß dies ja Clark Darlton war. Er war für mich immer noch jung. Wie konnte er da sterben?

Vielen Dank für viele wunderbare Abenteuer und ich wünsche seiner Familie alles Gute auf ihrem Weg ohne ihn.

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